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Liebes Hundeleben-retten-Team,

 

 

 

vor ein paar Wochen ist mein über alles geliebter Hund Felix an Krebs verstorben. Ab diesem Zeitpunkt habe ich nur noch tief getrauert, ich war fast ohnmächtig vor Schmerz, konnte nichts mehr essen, nicht mehr schlafen…

 

Und dann, wie vom Himmel geschickt  habe ich vom Schicksal von Lagun gehört. Ich habe geweint als ich seine Fotos gesehen habe und ich wusste gleich, er gehört zu mir.

 

Vor lauter Freude und Aufregung, dass Lagun bald kommt habe ich dann nächtelang wieder nicht geschlafen, ich habe regelrecht die Stunden gezählt.

 

Dann am 4 August gegen 4 Uhr morgens war er da. Lagun hat sich sofort auf  das gerichtete Bettchen gelegt, als ob er nie irgendwo anders gewesen wäre.

 

In den paar Tagen; in denen Lagun bei mir ist, hat er schon unglaubliche Fortschritte gemacht. Er ist so was von verschmust und anhänglich, und einfach nur verträglich mit allem und jedermann.

 

Gestern hat er das erste Mal gebellt, ja doch, er passt richtig auf mich auf, er schaut immer nach mir und ich nach ihm, kurz gesagt, wir verstehen uns auch ohne viele Worte.

 

Und auch mir geht es wieder ganz gut, alle Leute sagen, ich wäre sozusagen aufgeblüht.

 

Ich wünsche mir noch viele glückliche Jahre zusammen mit Lagun. Weil er ist nun mein ganzer Schatz, er ist mein Kind und ich bin seine Mama und wir sind zusammen sehr glücklich !!!

 

 

 

Vielen Dank für Lagun,

Ihre Waltraud B.

 

 

 

 

    

 

 

 

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Vorgeschichte von Lagun :

Ich heisse Lagún. Das ist mein wahrer Name, sie mussten mich hier nicht nochmals taufen, denn ich trage einen Chip. Ich wurde am 15.08.1998 geboren. Ich kann mir denken, was ihr sagen wollt: armer alter Hund, der hat wohl nicht mehr lange zu leben (ihr macht mir aber Mut …).


Ich habe bis vor ein paar Monaten mit meinem Besitzer zusammen in einer Wohnung mitten im Dorf gelebt. Autos und Leute machen mir nichts aus, die bin ich gewohnt.


Mein lieber Besitzer ist von Lucena weggezogen und mich hat er im Elend allein gelassen, auf die Strasse geworfen, als ob ich ihm nichts bedeuten würde. Jetzt wird mir klar, dass er nie ehrlich zu mir war und seine "Freundschaft" geheuchelt war.


Unsere Wohnung vermietete er an ein paar Marokkaner, aber ich wusste nichts davon.


Mehr als einen Monat streunte ich in der Nähe der Wohnung herum. Ein ums andere Mal fragte ich mich, warum mir niemand die Tür zu meiner Wohnung öffnete, warum mich niemand in meiner gewohnten Ecke schlafen liess und warum ich nicht mehr aus meinem Napf trinken durfte.


Ich bettelte, stand im Regen, fror … nur dank der Barmherzigkeit des Besitzers einer Bar habe ich überlebt.


Einige Male versuchte mich die Polizei einzufangen, aber ich entkam. Ich wollte nicht, dass sie mich an den Ort bringen, von dem ich gehört habe, dass sie Hunde töten - und wenn du alt, verletzt oder krank bist, dann geben sie dir überhaupt keine Chance.


Dann aber, am 27. Februar 2009, war ich so erschöpft, dass ich nicht mehr weiter konnte. Zu sehr war mein Körper durch die Suche nach meinem Besitzer geschwächt. Ein guter Polizist ergriff mich und sein lieber Blick sagte mir: Ruhig, alter Freund, jetzt bist du in Sicherheit.


Erschrocken und halbtot vor Angst kam ich ins Tierheim, und da sah ich sie … diese zwei Frauen, die zu mir kamen und mir leise und sanft ins Ohr flüsterten: Hab keine Angst, Grossväterchen, hier geschieht dir nichts. Wir schauen zu dir, Grosser.


Schnell fragte ich meine Hundegefährten, wie lange ich noch zu leben hätte. Sie schauten mich an, als ob sie sagen wollten: "Wir wissen es nicht. Solange dein Körper noch leben mag!!!" Wie??? Dann … !!! Sie erklärten mir, dass hier kein einziger Hund geopfert werde, aber darum hätte es hier auch so viele Hunde - das Tierheim ist total überfüllt. Uffffff, welche Erleichterung …


Jetzt bin ich ganz mager, aber wenn ich ein wenig an Gewicht zulegen kann, dann werde ich auch wieder ein hübscher Hund sein. Auf der Strasse habe ich mich verletzt und meine Vorderpfote hat einen alten Bruch.


Ich bin immer noch ein wenig traurig, aber ich bin sehr zärtlich und ganz lieb zu den anderen Hunden. Und die Frauen haben mir gesagt, man dürfe die Hoffnung NIE aufgeben; es gäbe noch gute, tierliebe Familien, echte Freunde, nicht solche falschen Leute, wie ich sie bisher kannte und die nicht einmal so viel Anstand hatten, mich in einem Tierheim abzugeben. Nun hoffe ich, dass ich BALD ein neues Zuhause finde.

 

 

 

 

TopHundeleben retten e.V.