Die kleine liebe Nani ist von den Tierschützern aus der Tötungsstation gerettet worden.
Eingeschüchtert und traurig saß sie in der hintersten Ecke ihrer Tötungsbox und sollte nicht mehr leben dürfen.
Ihre damaligen Menschen hatten so entschieden, sie hatten keine Zeit mehr für Nani, Nani war nicht mehr erwünscht und da es so einfach ist, in allen südlichen und Ostblock-Ländern, sein Tier töten zu lassen, kam die kleine Nani in die Tötungsstation.
Gesund, noch jung und voller Lebensenergie sollte Nanis Leben schon beendet werden.
Nani hatte Glück, zufällig kamen die kroatischen Tierschützer zu den Tierärzten und sahen Nani weinend und winselnd in der Tötungsbox.
Der Tierarzt meinte, er hätte noch keine Zeit gehabt, aber Nani soll euthanasiert werden, weil ihre Besitzer sie nicht mehr wollten aus Zeitgründen.
AUS ZEITGRÜNDEN - welche Tierfreund-Seele kann das ertragen, die Tierschützer durften Nani mitnehmen.
Und so kam sie ins Asyl-Spas in Kroatien, wo sie jetzt immer noch wartet auf die allerliebsten Menschen.
Aber Nani hat es nicht einfach im Asyl mit den ca.400 Hunden und die Zeit drängt für sie, denn die kleine Nani hat jeden tag Angst um ihr Leben.
Die anderen Hunde attackieren Nani immer wieder, obwohl die kleine Nani zu allen anderen Hunden nur lieb ist. So ist das leider im Asyl, wo so viele Hunde zusammen sein müssen… Es gelten andere Regeln und die lieben, „zu“ netten Hunde werden oft angegriffen… So auch unsere Nani.
Nani traut sich nicht mehr aus ihrer Schutzhütte heraus.
Jeder Tag im Asyl ist für Nani eine Tortur, soviel Angst und Schmerz muss Nanis kleine Seele jeden Tag aushalten.
Unter dem Schutz der Tierschützer darf Nani ihr Futter essen und kurz vor ihre Schutzhütte, freut sich dann und der kleine, mittlerweile dicke Körper, da sie keine Bewegung hat, wackelt dann vor Freude hin und her.
Sie liebt die Menschen sehr und geniest jede Streicheleinheit, leckt vor Dankbarkeit die Hände der Tierschützer ab und würde alles geben für ein Leben bei Menschen, wo sie zur Ruhe kommen darf, keine Angst um ihr Leben mehr haben braucht, ihre Lebensfreude sich wieder entfalten kann, sie wieder hüpfen und spielen darf.
Nani ist unter so vielen und doch so einsam und allein.