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NOTFALL Lagún - in Spanien (ARA) /RESERVIERT !!!
Update: 25/03/2009 Aktualisierung der Geschichte von Lagún
Liebe Tierfreunde, ich bitte euch um eine Minute eurer Aufmerksamkeit. Ihr wisst, dass ich nur um Hilfe bitte, wenn es sehr dringend ist und dies ist wahrlich ein Fall, der unsere ganze Hilfe verdient.
Erinnert ihr euch an unseren Lagún? Viele von euch haben gefragt, wie es ihm im Tierheim geht … und einige von euch wissen, dass er letzten Montag entwischt ist; er sprang vor meinen Augen über den hohen Zaun. Auch wenn ich noch so schnell hinter ihm her rannte, ich erwischte ihn nicht mehr … Glücklicherweise wurde er gestern, am 23.03.2009, von unseren freiwilligen Helferinnen MC und Silvia wieder gefunden.
Die Fotos reden für sich, nicht wahr? Ohne Kraft torkelte er mitten auf einer Strasse einher, kurz vor dem Umfallen, um nie mehr aufzustehen.
Auf seinem Gesicht sieht man die Müdigkeit und die Enttäuschung, seinen Besitzer trotz intensiver Suche nicht gefunden zu haben. Er wurde in der Gegend gesehen, so er früher lebte.
Und sein Körper … man erkennt, dass er während Tagen nichts zu essen hatte und das in seinem Alter … ER MÖCHTE NICHT IM TIERHEIM SEIN, bitte, ich brauche dringend einen Pflegeplatz für ihn .Diese Nacht war er zur Pflege und er stand nur kurz auf, um etwas zu essen. Er hat auch nichts beschmutzt und gewartet, bis er nach draussen geführt wurde, um sich zu versäubern. Er ist sehr gut erzogen.
Bitte, helft mit all eurer Kraft einen Platz für Lagún zu finden....
Steckbrief zum Ausdrucken
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Ich heisse Lagún. Das ist mein wahrer Name, sie mussten mich hier nicht nochmals taufen, denn ich trage einen Chip. Ich wurde am 15.08.1998 geboren. Ich kann mir denken, was ihr sagen wollt: armer alter Hund, der hat wohl nicht mehr lange zu leben (ihr macht mir aber Mut …). Ich habe bis vor ein paar Monaten mit meinem Besitzer zusammen in einer Wohnung mitten im Dorf gelebt. Autos und Leute machen mir nichts aus, die bin ich gewohnt. Mein lieber Besitzer ist von Lucena weggezogen und mich hat er im Elend allein gelassen, auf die Strasse geworfen, als ob ich ihm nichts bedeuten würde. Jetzt wird mir klar, dass er nie ehrlich zu mir war und seine "Freundschaft" geheuchelt war. Unsere Wohnung vermietete er an ein paar Marokkaner, aber ich wusste nichts davon. Mehr als einen Monat streunte ich in der Nähe der Wohnung herum. Ein ums andere Mal fragte ich mich, warum mir niemand die Tür zu meiner Wohnung öffnete, warum mich niemand in meiner gewohnten Ecke schlafen liess und warum ich nicht mehr aus meinem Napf trinken durfte. Ich bettelte, stand im Regen, fror … nur dank der Barmherzigkeit des Besitzers einer Bar habe ich überlebt. Einige Male versuchte mich die Polizei einzufangen, aber ich entkam. Ich wollte nicht, dass sie mich an den Ort bringen, von dem ich gehört habe, dass sie Hunde töten - und wenn du alt, verletzt oder krank bist, dann geben sie dir überhaupt keine Chance. Dann aber, am 27. Februar 2009, war ich so erschöpft, dass ich nicht mehr weiter konnte. Zu sehr war mein Körper durch die Suche nach meinem Besitzer geschwächt. Ein guter Polizist ergriff mich und sein lieber Blick sagte mir: Ruhig, alter Freund, jetzt bist du in Sicherheit. Erschrocken und halbtot vor Angst kam ich ins Tierheim, und da sah ich sie … diese zwei Frauen, die zu mir kamen und mir leise und sanft ins Ohr flüsterten: Hab keine Angst, Grossväterchen, hier geschieht dir nichts. Wir schauen zu dir, Grosser. Schnell fragte ich meine Hundegefährten, wie lange ich noch zu leben hätte. Sie schauten mich an, als ob sie sagen wollten: "Wir wissen es nicht. Solange dein Körper noch leben mag!!!" Wie??? Dann … !!! Sie erklärten mir, dass hier kein einziger Hund geopfert werde, aber darum hätte es hier auch so viele Hunde - das Tierheim ist total überfüllt. Uffffff, welche Erleichterung … Jetzt bin ich ganz mager, aber wenn ich ein wenig an Gewicht zulegen kann, dann werde ich auch wieder ein hübscher Hund sein. Auf der Strasse habe ich mich verletzt und meine Vorderpfote hat einen alten Bruch. Ich bin immer noch ein wenig traurig, aber ich bin sehr zärtlich und ganz lieb zu den anderen Hunden. Und die Frauen haben mir gesagt, man dürfe die Hoffnung NIE aufgeben; es gäbe noch gute, tierliebe Familien, echte Freunde, nicht solche falschen Leute, wie ich sie bisher kannte und die nicht einmal so viel Anstand hatten, mich in einem Tierheim abzugeben. Nun hoffe ich, dass ich BALD ein neues Zuhause finde.
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