Finya-in Deutschland
Finya ("Finchen") kam im August 2008 in ihr jetziges Zuhause. Ursprünglich ist sie aus Spanien. Es stellte sich heraus, dass sie sich nicht in das bereits vorhandene Rudel (2 Rüden, 1 Hündin) integrierte. Vor allem mit dem großen Neufundländer hat sie starke Probleme. Mittlerweile schnappt und beißt sie nach ihm, sobald er sich bewegt. Dieses Verhalten wird von Woche zu Woche schlimmer und auch die anderen beiden Hunde werden häufig von ihr attackiert. Finya ist unter Dauerstress, hört dann nicht mehr auf zu bellen und dreht sich wie wild im Kreis. Auch die anderen 3 sind mittlerweile so sehr gestresst, dass sie ständig zurück knurren und völlig überfordert sind mit der Situation.
Finya wäre sicherlich in einem Zuhause ohne weitere Hunde bzw. mit höchstens einem weiteren Hund besser aufgehoben. Sie fordert viel Aufmerksamkeit ein, dem kann in ihrem jetzigen Heim gerecht werden, da die anderen 3 auch noch da sind. Finchen ist sehr klug, sie lernt sehr schnell und hört auch gut. Sie ist eine liebe süße Maus, liebt es, neben einem zu liegen und geschmust und gekrault zu werden. Finya fährt gerne Auto und man kann sie sehr gut überall mit hinnehmen. Sie ist eine ca. 30 cm kleine Yorkimix-Hündin.
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Da Finya einen stark erhöhten Augendruck und ein vergrößertes rechtes Auge hatte, musste sie dringend operiert werden. Dieses Auge war blind und musste schnellstmöglich entfernt werden. Im Oktober 2008 wurde Finya operiert und es ist alles sehr gut verlaufen. Auf dem noch verbliebenen linken Auge ist sie jedoch auch blind. Finya kommt mit ihrer Behinderung sehr gut zurecht. Auf der Hundewiese läuft sie sogar ohne Leine, fühlt sich aber angeleint sicherer. Im Haus, in der Wohnung, läuft und springt sie herum als ob sie sehen könnte. Sie ist temperamentvoll, spielt am liebsten mit ihrem Igelbällchen, den man ihr stundenlang werfen könnte und den sie immer wieder zurück bringt, um ihn einem dann vor die Füsse zu legen oder in den Schoß. Finya liegt gerne draußen auf der Terrasse in der Sonne. Sie ist kastriert, gechipt, geimpft und auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet.
Finyas jetziger Familie tut es sehr leid, aber sie mussten einsehen, dass Finya sowie auch die anderen drei unter permanenten Stress stehen, was natürlich nicht gut sein kann und auf Dauer auch nicht gut gehen wird.
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