Rea (KR)
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Geb. Datum bzw. geschätztes Alter: |
geb. 2006 |
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Geschlecht: |
Hündin |
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Kastriert/Sterilisiert: |
Ja |
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Größe: |
ca. 35 cm |
Die kleine Rea ist vor bereits drei Jahren in das Asyl Spas in Varazdin/Kroatien gekommen.
Hochträchtig, aber völlig abgemagert und erschöpft wurde sie von den Tierschützern im Straßengraben liegend gefunden.
Zu kraftlos und ohne Lebensenergie konnte die kleine Rea nicht mehr weiter, sie lag im Straßengraben und hatte sich aufgegeben…
Die Tierschützer nahmen das Häufchen Elend mit sich und Rea bekam einige Tage später ihre Babys. Nur 2 Babys überlebten, die so große Erschöpfung Reas konnte den Babys keine Lebensenergie geben.
Rea war so dünn und ausgehungert bei der Ankunft damals, dass sie heute für ihr Leben gerne isst. Dadurch ist Rea sehr moppelig geworden. Bei normaler Bewegung und normalem Futter würden diese Pfunde schnell wieder purzeln, das wissen wir aus Erfahrung.
Durch den Mangel an Bewegung im Asyl, wo die Hunde ja niemals spazieren geführt werden, bei dem zu fettem Futter hier (Reste aus Gastronomiefabriken), da kommen schnell ein paar Kilos zuviel auf die Waage. Dazu kommt die tagtägliche Langeweile hier, da hat wohl Rea das Essen zu ihrer Lieblingsbeschäftigung erklärt.
Rea ist sehr verträglich mit allen Hunden im Asyl und sehr anschmiegsam und verschmust zu den Tierschützern. Mit viel Freude begrüßt sie die Tierschützer jeden Tag und möchte am liebsten auf den Arm genommen werden.
Am Anfang war sie etwas schüchtern, aber diese Schüchternheit hat sie im Asyl und zu den Tierschützern schnell abgelegt.
Klein-Realein hat kein Schwänzlein, der Tierarzt vor Ort sagte es wäre ihr abgeschnitten worden, irgendwann in ihrer Jugendzeit, jetzt ist aber alles verheilt. Dass Rea keinen Schwanz mehr hat, tut Reas innerer Schönheit keinen Abbruch und wir finden, auch ihrer äußeren nicht und für Rea ist es überhaupt kein Problem J Bei einem solchen Gesicht und solchen Augen…
Kleine süße Rea - wo sind nur DEINE Menschen, die dich wieder glücklich machen?
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen oder Fragen ist
Frau Gabriele Fuge:
Tel: 0681/8910993oder per eMail: gabriele.fuge@web.de
Unsere „dicken“ Notfellchen:
Ein Problem, dass hier im Asyl einige Hunde haben, und bei dem nur wir Menschen von außerhalb diesen Hunden helfen können, ist dass sie immer dicker und dicker werden.
Alle Hunde leben im Asyl ohne Auslauf und Bewegung, dazu viel Langeweile und mit viel zu qualitativ schlechtem und fettreichem Futter. Die finanziellen Mittel, die dem Asyl zur Verfügung gestellt werden von der Stadt, reichen nicht zum Kauf von Hundefutter. Somit gibt es für die Hunde überwiegend Essensreste aus großen Gastronomiebetrieben. Richtiges Hundefutter kommt von Spendern, die dem Asyl für die Hunde Hundefutter spenden…
Die Hunde können nicht getrennt gefüttert werden. Sie müssten dann ständig aus ihrer Gruppe heraus genommen und wieder zurückgesetzt werden. Aus Erfahrung wissen die Tierschützer vor Ort, dass so was zu viel Unruhe und Unstimmigkeiten bis zu ernsthaften, schweren Verletzungen führen kann.
... und es gibt immer Hunde, die ihr Futter stehen lassen und Hunde die das aufessen, was der andere nicht will. Diese Hunde zählen leider zu denen, die das Futter auf essen...
400 Hunde in großer Gruppenhaltung zu versorgen (in den südlichen Ländern) unter Bedingungen, die wir uns hier in Deutschland nur sehr schwer vorstellen können, ist alles andere als leicht, als das wir einfach nur sagen können – „Das muss(!!!) doch machbar sein!“
Ist es leider manchmal nicht.
Dünne Hunde haben im Tierschutz immer unser aller Mitgefühl. Wir wollen sie dann verwöhnen, ihnen Gutes tun, sie nie mehr hungern lassen und das ist gut so!
Aber es gibt auch die anderen, die dann unsere Notfälle hie werden, Hunde wie Hektor, Boni, die beiden Labbis Saba und Lotta, Vali, Gena, Juja… und noch einige mehr, die auch genau deswegen hier unter den „Nofällen“ zu finden sind….
Auch sie leiden immens und sie essen aus ihrer Not heraus. Ihrer Seele fehlt auch all das, was den dünnen, ausgemergelten, zerbrechlichen auch fehlt: Liebe, Mitgefühl und ein Mensch – ihr Mensch - !
Wir hoffen und wünschen uns so sehr, dass es Menschen gibt, die sich in diese meist dünnen, schwachen und lieben Seelchen verlieben. Die in die die Herzen dieser Hunde sehen können, die voller Liebe gegenüber uns Menschen, voller Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben sind.
Alle diese dicken Hunde werden, davon sind wir überzeugt und wissen es aus Erfahrung, mit „gutem Futter“ und regelmäßiger Bewegung ihre Kilos verlieren, denn eigentlich geht es hier nicht um das Futter..., sondern um Liebe, Geborgenheit und Aufmerksamkeit.